Senegal
Senegal Flagge
Senegal Karte
  • LÄNDLICHE ENTWICKLUNG
  • NACHHALTIGE INFRASTRUKTUR
  • SOZIALE ENTWICKLUNG
  • STAAT UND DEMOKRATIE
  • WIRTSCHAFT UND BESCHÄFTIGUNG

Senegal

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist seit 1977 in Senegal vertreten und unterhält seit 1989 ein Büro in der Hauptstadt Dakar. Aktuell arbeiten 81 nationale und 8 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Land (Stand 31.12.2017).

Senegal ist ein Land im wirtschaftlichen Umbruch: Während die meisten Senegalesen nach wie vor von der Landwirtschaft und der Fischerei leben, gewinnt der Dienstleistungssektor stark an Bedeutung – allen voran die Telekommunikations- und IT-Branche und der Finanzsektor. Das Entwicklungsgefälle zwischen dem Zentrum Dakar und den ländlichen Regionen bleibt dabei eine Herausforderung. Eine zweite ist es, für die junge Generation ausreichende und zukunftsfähige Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen: Rund die Hälfte der Senegalesen ist jünger als 19 Jahre.

Senegal liegt am Rande der Sahelzone und ist damit auch vom Klimawandel betroffen. Die Anpassungsfähigkeit daran wird mitentscheidend sein für die Zukunft des Landes. Mehrere der Nachbarländer gelten als fragile Staaten, und in der Region spielt Senegal eine wichtige Rolle als stabilisierender Partner. Mit seiner nationalen Entwicklungsstrategie verfolgt Senegal das Ziel, ein Schwellenland zu werden – bis 2035 sollen dafür in Wirtschaft und Politik die strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden.

Angelehnt an die nationale Entwicklungsstrategie unterstützt die GIZ Senegal im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zum Schwerpunkt Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Ziel ist es, zu einer klimafreundlichen, sicheren und kostengünstigen Deckung des Energiebedarfs beizutragen. Gestützt auf erneuerbare Energien werden mit dem Vorhaben „Erfolgreich im Senegal“ zudem neue Zukunftsperspektiven und Beschäftigungsmöglichkeiten für die junge Generation gefördert. Die senegalesischen Hochschulen werden darin unterstützt, mit einer praxisorientierten Anpassung ihrer Lehrpläne und Studiengänge die Arbeitsmarktchancen ihrer Absolventen im Bereich Erneuerbare Energien zu erhöhen. Gemeinsam mit der nationalen Agentur zur Förderung von Jugendbeschäftigung (Agence Nationale pour la Promotion de l’Emploi des Jeunes, ANPEJ) wird ein deutsch-senegalesisches Zentrum für Beschäftigung, Migration und Reintegration betrieben, das Senegalesen vor Ort und Rückkehrer zu Beschäftigungsmöglichkeiten und Existenzgründungen berät. Darüber hinaus unterstützt die GIZ Senegal bei der Anpassung an den Klimawandel sowie, gemeinsam mit der Afrikanischen Union, im Management seiner Grenzen mit den Nachbarländern Gambia, Guinea und Mali.  

Die GIZ berät außerdem das Wirtschafts-, Finanz- und Planungsministerium und ausgewählte Sektor­ressorts dabei, Ergebnisorientierung und Erfolgsmessung auch im öffentlichen Haushalt zu verankern – eine weitere Voraussetzung dafür, die ambitionierten nationalen Entwicklungsziele zu erreichen.

GIZ-Magazin akzente

Strom aus Kuhmist

akzente-Interview

Massaër Guèye über eine Fortbildung der GIZ, die ihm die Lebensgrundlage als Schmied im Senegal sicherte

GIZ-Magazin akzente

Das weiße Gold von Félane

akzente-Interview

Mbissine Diouf (GIZ) über ihre Arbeit als PR-Expertin im Senegal

Unsere Referenzen

Startchancen und berufliche Perspektiven in der Heimat