Nur zwölf Spieler gehören diesem elitären Kreis an.



Mit 18 Siegen in Serie unantastbar

Ohne Satzverlust marschierte Novak Djokovic durch das ATP Masters in Shanghai und wurde zum nunmehr vierten Mal Sieger dieses prestigeträchtigen Turniers – nach 2012, 2013 und 2015. Am Sonntag ließ der Serbe dem Kroaten Borna Coric keine Chance und durfte sich nach dem 6:3, 6:4 über seinen 32. Masters-Titel freuen.

Der Djoker scheint momentan einfach nicht zu stoppen zu sein, inzwischen hält er die Serie von 18 gewonnen Matches in Folge. So großartig dieser Sieg im Finale auch war: Geschichte schrieb er bereits einen Tag zuvor, als er Alexander Zverev im Halbfinale nach allen Regeln der Kunst vorführte. Es war nämlich das 1.000 Match von Djokovic im Rahmen der – passender geht es kaum – 1.000er-Serie.

Djokovic gewann über 82 Prozent seiner Masters-Matches

In einem Video auf seinem Instagram-Kanal sprach der 31-Jährige über diesen „großen Meilenstein“ und gewährte seinen Fans so einen Einblick in seine derzeitige Gefühlswelt. „Ich bin sehr stolz darauf. Es wirkt tatsächlich etwas unwirklich, 1.000 Matches in meiner Karriere gespielt zu haben. Ich bin sehr dankbar. Ich fühle mich gesegnet, den Sport auszuüben, den ich wirklich liebe“, erklärte der zweifache Grand-Slam-Champion dieses Jahres (Wimbledon und US Open).

Der „Djoker“ nutzte auch gleich die Gelegenheit, um sein Team zu ehren, ohne dessen Hilfe er seine lange Verletzungspause wohl kaum gemeistert hätte. „Ich bin meiner Familie, allen Menschen, die mir während meiner gesamten Karriere nahestanden und mich auf dem Weg zu diesem großen Meilenstein unterstützt haben, sehr dankbar“, fand der serbische Ausnahmespieler die richtigen Worte.

Insgesamt gibt es nur zwölf Tennisspieler, die auf 1.000 Matches im Rahmen der Masters-Serie zurückblicken können. Beeindruckend ist laut ATP-Statistiken vor allem die Quote in Sachen gewonnen Spielen, die die seiner großen Konkurrenten zum Teil übertrifft. Inklusive des Erfolgs über Coric ging Djokovc in 828 Auftritten als Sieger hervor (bei 173 Niederlagen), das entspricht 82,7 Prozent. Zum Vergleich: Rafael Nadal gewann bisher 822 Matches (178 Niederlagen), Roger Federer 814 Matches (186 Niederlagen).