Wie der Vater, so die Söhne.

Momentan kämpft Roger Federer bei den ATP Finals um den Einzug ins Halbfinale. Nach seinem enttäuschenden Start gegen Kei Nishikori meldete er sich am Dienstagabend gegen Dominic Thiem eindrucksvoll zurück. Über den 6:2, 6:3-Triumph wird sich auch die Familie des Schweizer Superstars gefreut haben, sofern seine Kinder im Moment nicht ganz andere Dinge im Kopf haben – nämlich den Traum von einer eigenen Tenniskarriere voranzutreiben.

Keine Frage, Papa Roger ist für Charlene, Myla, Leo und Lenny nach wie vor der Größte. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht versuchen könnte, in dessen Fußstapfen zu treten. Wie der Tennisstar im Rahmen der inoffiziellen ATP-WM in London gegenüber CNN Sport verkündete, jagen seine Zwillingssöhne Leo und Lenny bereits der gelben Filzkugel hinterher. „Sie sind erst vier, ja, aber sie spielen schon seit einigen Jahren“, so der Maestro.

Bei seinen Kids geht es Federer nicht um Sieg oder Niederlage

Zwar sei aufgrund des jungen Alters noch nicht viel mehr zu erwarten, als den Ball etwas häufiger aufprallen zu lassen und dann mal über das Netz zu schlagen, doch die ersten Gehversuche in dieser Sportart scheinen Anlass zur Hoffnung zu geben.

 

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Doch Federer geht es in Bezug auf seine Kids keineswegs um Sieg oder Niederlage, für ihn stehen ganz andere Dinge im Vordergrund, wie er verriet: „Ich möchte, dass sie Sport treiben, weil ich denke, dass es eine großartige Ausbildung ist, dass es gut und gesund ist, da draußen zu sein.“ Das gelte übrigens auch für seine beiden Mädels, die „auch ein wenig spielen“.

Und natürlich geht es bei der familieninternen Nachwuchsförderung auch ein bisschen um das Prestige, wie der 37-Jährige mit einem kleinen Augenzwinkern zugab: „Es wäre eine ‚Schande‘, wenn meine Kinder die einzigen wären, die kein Tennis spielen würden.“