Der „Maestro“ weint der misslungenen Titelverteidigung nicht lange nach.




Federer freut sich über spielerische Fortschritte

Zwei durchwachsene Auftritte gegen Daniil Medvedev und Roberto Bautista Agut, ein überragendes Match gegen Kei Nishikori und die Halbfinal-Niederlage gegen Borna Coric, mit der nicht zwingend zu rechnen war. Irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch, dennoch war Roger Federer mit seiner Turnierwoche in Shanghai alles in allem zufrieden:

Es war viel Tennis hier für mich, aber ehrlich gesagt, bin ich glücklich darüber, wie ich spiele.

Zuletzt war das nicht immer der Fall. So zum Beispiel beim bitteren Achtelfinalaus in New York, als Federer saft- und kraftlos am Australier John Millman scheiterte. Die tropischen Temperaturen hatten dem „Maestro“ quasi den Stecker gezogen.

Ballgefühl ist zurück

Im Finale von Cincinnati, das der Schweizer gegen Novak Djokovic verlor, klemmte es stattdessen eher im spielerischen Bereich:

Dort kam ich aus dem Turnier raus und wusste nicht, wo mein Spiel steht. Ich war im Finale nicht schlecht. Aber ich konnte nicht sagen, ob ich den Ball gut treffe oder nicht.

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Come onnnnnnnnn👊🏼

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Dieses Gefühl sei nun wieder da, fügte Federer erleichtert hinzu. Etwas Unmut schwang dann aber doch noch mit. In Shanghai hatte der 20-fache Grand-Slam-Sieger kein Match ohne Aufschlagverlust beendet. Auch gegen Coric kassierte er in beiden Sätzen das frühe Break:

Das ist vielleicht etwas ungewöhnlich für mich. Bei meinem Aufschlag hätte ich vielleicht einen besseren Job machen können.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich kommende Woche beim Heimspiel in Basel, wo Federer ebenfalls als Titelverteidiger an den Start geht.

 

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