DTB-Oldie beschenkt sich selbst.

Der 35-jährige Philipp Kohlschreiber gegen den 19-jährigen Alex de Minaur – so lautete das mit Spannung erwartete Generationenduell in der ersten Runde des ATP-Turniers in Stockholm.

Und diese Spanung wurde absout erfüllt. Alleine der erste Durchgang war das Eintrittsgeld wert. Bis zum 4:4 war alles in der Reihe und keiner der beiden Akteure zeigte eine Schwäche beim eigenen Aufschlag. Dann gelang de Minaur das scheinbar vorentscheidene Break zum 5:4, doch „Kohli“ schlug mit dem Rücken zur Wand mit dem Rebreak zurück. Im Tiebreak nutzte er schließlich seine gesamte Erfahrung und setzte sich mit 7:3 durch.

Kohlschreiber zeigt starke Fitness

Der zweite Durchgang startete so, wie der erste aufgehört hatte: Mit Vorteilen für den DTB-Profi. Kohlschreiber nahm dem Australier gleich zweimal dessen Aufschlag ab, musste seinerseits aber auch ein Break hinnehmen. Diese Führung hielt der Routinier mit drei souveränen Aufschlagspielen, ehe er beim 5:3 insgesamt vier Matchbälle auf dem Schläger hatte.

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De Minaur behielt aber die Nerven und rettete sich tatsächlich noch mit einem Break – vollendet mit einem herrlichen Passierball – in den Tiebreak. Zu allem Überfluss, aus deutscher Sicht, sicherte sich der Youngster mit 7:2 den Satzausgleich.

Doch auch im dritten Durchgang konnte „Kohli“ wieder vorlegen. Mit einer erstaunlichen Fitness holte er sich das Break zum 3:1 und kurz darauf auch zum 5:1. Dieses Mal war der Vorsprung mit der Entscheidung verbunden, am Ende hieß es 7:6, 6:7, 6:1 für den DTB-Profi.

Damit bescherte sich Kohlschreiber das schönste Geburtstagsgeschenk also selbst. Im Achtelfinale geht es gegen Fernando Verdasco, der mit 6:4, 6:2 gegen Matthew Ebden gewann.

 

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